Fol. 10-11, W nagłówku: Festungskommando Breslau Abteilung Ia/Artillerie Pod tekstem: Im Entwurf gezeichnet Schimmelpfennig Oberstleutnant. Für die Richtigkeit — podpis nieczytelny — Hauptmann. Verteiler : Festungs-Batterie 3048, Festungs-Batterie 3049, Festungs-Batterie 3075, Festungs-Batterie 3076, Festungs--Batterie 3083, Festungs-Batterie 3101, Festungs-Batterie 3102, Abteilung Ia, Hauptmann Rolfes.
Breslau, den 19. 1. 1945.
1. Zur Verstärkung der Panzerabwehr an der Weide werden an leichten Feld--Haubitzen 18/40 in Stellung gebracht:
a) 4 Geschütze bei Güntherbrücke,
davon 2 Geschütze bei Schäferberg,
je 1 Geschütz am Südwestausgang Güntherbrücke und bei Bunker 30.
b) bei Übergang Hundsfeld
1 Geschütz im Nordteil Friedewalde 300 m südlich des Russengeschützes
1 Geschütz in Gegend Bahnwärterhaus, 200 m nordwestlich des Russengeschützes,
1 Geschütz im Nordteil bei Friedewalde bei dem linken italienischen] Gesch[ütz],
1 Geschütz nördlich der Eisenbahn auf der Schutthalde in der Gegend des Russengeschützes.
c) 1 Geschütz zwischen Bischwitz und Burg weide, im Eichenwald links nsben dem Russengeschütz,
d) 1 Geschütz am Nordausgang Burgweide-West zwischen Strasse und Bunker 40 in den hohen Eichen,
e) 2 Geschütze zwischen Weide und Weide-West.
2. Zur Abholung der Geschütze stehen 4 Lastkraftwagen am 20. 1. 45. 7.00 Uhr bei Festungs-Kommandantur bereit.
Die Abholung und Einweisung der Geschütze übernimmt:
bei Güntherbrücke Hauptmann Rolfis,
bei Friedewalde Schutthalde 1 Wachtmeister der Batterie 3076, desgleichen Abholung und Einweisung des Geschützes für Bischwitz und Burgweide-West.
Abholung und Einweisung der 2 Geschütze für Weide übernimmt der Hauptwachtmeister der Batterie 3075.
Die Einweiser, begleitet mit je 1 Mann, melden sich am 20. 1. 45 7.00 Uhr bei Festungskommando Breslau (Hauptmann Rolfis) Ia/Artillerie.
3. Für die Besetzung der Geschütze stehen zur Verfügung sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften der Batterien 3083, 3101 u. 3102, mit Ausnahme je 1 Mannes zur Besetzung des Fernsprechers.
. Die Bewachung der in Stellung befindlichen Geschütze der Batterie 3102 übernimmt Batterie 3049 mit sofortiger Wirkung, desgleichen Batterie 3048 die Bewachung der Geschütze der Batterie 3083 an der Spielwiese, südwestlich Wilhelmsruh.
5. Die Unterstellung der Geschütze wird wie folgt geregelt:
Die Geschütze von Schleuse Barthein bis einschl.
Burgweide-West unterstehen der Batterie Ritter.
Die Batterie wird untergegliedert in
a) Teilbatterie Rolfis Güntherbrücke,
b) Teilbatterie Dahnke Bischwitz u. Burgweide-West,
Hauptmann Guggenberger wird Hauptmann Ritter zur besonderen Verwendung zur Verfügung gestellt.
c) Die Geschütze in Weide unterstehen der Batterie Kleinau.
6. Hauptmann Guggenberger stellt von seiner Batterie 6 Mann bis morgen 8 Uhr zur Batterie Kleinau,
Meldung auf Schreibstube in Weide (neben der Bürgermeisterei).
Die restlichen Unteroffiziere u. Mannschaften der Batterie Guggenberger sowie die Mannschaften der Batterie Dahnke melden sich morgen 8 Uhr früh in der Schreibstube der Batterie Ritter in Friedewalde, Gasthaus Wasener.
7. Munition wird zugeführt je 50 Schuss pro Geschütz:
für 2 Geschütze zur Batterie Kleinau nach Schreibstube in Weide,
für 10 Geschütze zur Batterie Ritter nach Friedewalde, Gasthaus Wasener.