29. PISMO OFICERA ŁĄCZNIKOWEGO LOTNICTWA TWIERDZY, NADPORUCZNIKA KUNZEGO, DOTYCZĄCE SKŁADANIA MELDUNKÓW W WYPADKACH WZIĘCIA DO NIEWOLI PILOTÓW NIEPRZYJACIELSKICH, PRZYMUSOWYCH LĄDOWAŃ ORAZ DZIAŁALNOŚCI LOTNICTWA
Fol. 31, przebitka maszynowa. W nagłówku: Festungskommandant Breslau Ia/Flie-gerverbindungsoffizier. An Verteiler. Pod tekstem: Der Fliegerverbindungsoffizier der Festung Breslau gezeichnet Kunze — podpis na maszynie — Oberleutnant. Tekst został przekazany przez dywizjon artylerii 3120 do poszczególnych baterii pismem z dnia 8. II. 1945: Artillerie-Abteilung 3120 Ia An Gruppe Ritter, Gruppe Pelze-der, alle Batterien. Vorstehende Abschrift wird zur Beachtung und weiteren Veranlassung übersandt. Auf Befehl Mrowetz — podpis oryginalny ołówkiem — Oberleutnant und Adjutant.
Ortsunterkunft, 4. Februar 1945. 1. Sämtliche Gefangene der feindlichen Luftwaffe sind schnellstens ohne irgend eine Vernehmung an Festungskommandantur Ia/Fliegerverbindungsoffizier weiterzuleiten.
2. Abgesprungene oder notgelandete eigene Besatzungen sind zu unterstützen und falls transportfähig, ebenfalls an Ia/Fliegerverbindungsoffizier weiterzuleiten.
3. Notgelandete feindliche Maschinen oder eigene Maschinen sind zu bewachen und nach hier zu melden. Es muß sichergestellt sein, daß keine Veränderungen irgendwelcher Art an den Maschinen vorgenommen werden können. Es können auch aus scheinbaren Nebensächlichkeiten, wie z. B. der Frequenzeinstellung der feindlichen Bordgeräte wichtige Rückschlüsse gezogen werden.
4. Auf die Wichtigkeit der Meldungen über eigene und feindliche Lufttätigkeit wird hingewiesen. Insbesondere ist nach jedem eingenen Luftwaffeneinsatz eine Erfolgsmeldung auf dem normalen Ia Meldewege zu geben.
5. Aussergewöhnliche Vorkommnisse (notgelandete eigene Maschinen, abgesprungene eigene Piloten usw.) sofortige Meldung direkt an Ia/Fliegerverbindungsoffizier.